Dr. Beat Richner, Kantha Bopha Children's Hospitals
                                        
Phnom Penh/Siem Reap Angkor, 14.8.2004
 
Das Recht auf Leben - Fuer jedes Kind
Das Schlagwort der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit eines Kinder Leben
 
Jedes Kind hat nur ein Leben. Jedes Leben hat den selben Wert, ob in Armut oder in geordneten Verhaeltnissen.Ob in Kambodscha oder in der sogenannten zivilisierten Welt.
 
Die Kantha Bopha Spitaeler haben waehrend der vergangenen 12 Jahre Tausende von Kinder Leben gerettet, nachhaltig gerettet. Hunderte von Kindern vor lebenslaenglicher Invaliditaet bewahrt mit korrekter Behandlung, nachhaltig bewahrt.
 
Die Kantha Bopha Spitaeler haben nachhaltig hunderte von Kambodschanern ausgebildet, als Studenten, Aerzte, Schwestern, Pfleger und Techniker.
 
Nachhaltigkeit von Kantha Bopha I in Phnom Penh dank der erfolgreichen "Aktion Zwaenzgernoetli"
 
Dank der Solidaritaet und dem Verstaendnis vieler Menschen, die in der Schweiz leben, konnten wir nun den Bau des neuen Kantha Bopha I Spitals in Phnom Penh beginnnen. Ohne diesen Bau muessten wir naechstes Jahr in Phnom Penh aufhoeren. Denn die Verhaeltnisse sind unzumutbar. Zwei Gebaeude stehen zudem unter akuter Einsturzgefahr. Wir suchen eine Million Menschen, die in der Schweiz leben, die ein Zwaenzgernoetli zum dringend notwendigen Neu- und Erweiterungsbau beitragen koennen. Bereits sind 12,8 Millionen zusammengekommen. Die Aktion fuehren wir fort, bis das gesteckte Ziel ereicht ist.
 
Aufbruchstimmung, Hoffnung und Mut
 
Die Grundsteinlegung anfangs August war auch ein bedeutender Markstein in der Gesundheitspolitik von Kambodscha. Premier Hun Sen erhob die Politik von Kantha Bopha zur Politik von Kambodscha. Zum Erstaunen Vieler, zur Freude aller Betroffenen. Unsere Angkor Deklaration, korrekte Medizin fuer jedes Kind, kostenfrei fuer jedes arme Kind, wurde von vielen Ministern waehrend der Feier unterzeichnet. Hun Sen erklaerte Kantha Bopha als Modell fuer Kambodscha. Auch sein Management als Modell fuer das gesamte Gesundheitswesen. Also eine Absage an die Korruption und in weiten Teilen auch an die Politik und Praktiken der Internationalen Organisationen, die die "Aktivitaeten" des Gesundheitsministeriums weitgehend diktierten.. Der Gesundheitsminister Hong Sun Huot wurde nach 6 jaehriger misslicher und korrupter Amtsfuehrung abgesetzt. Dieser hat auch offiziell vorgegeben, Arzt zu sein. Er war Hilspfleger in Frankreich.
 
Fehlende Nachhaltigkeit der Finanzierung - absolute Nachhaltigkeit der Institution
 
Was vorderhand noch nicht nachhaltig ist in Sachen Kantha Bopha , ist die Finanzierung. Darum bitten wir Sie weiterhin um Spenden. Mit 1460 kambodschanischen Mitarbeitern und nur 2 auslaendischen Mitarbeitern laufen die Spitaeler autonom. Und medizinisch erfolgreich: Die Sterblichkeit betraegt nur 1,2 %.
Sobald die Finanzierung nachhaltig ist, kann sich und wird sich unsere Stiftung Kantha Bopha zur Ruhe setzen. Diese fehlende Nachhaltigkeit ist gerade der Grund , warum wir weitermachen. Und weitermachen koennen wir nur dank Ihrer Hilfe und Ihrem Verstaendnis.
Das Argument fehlender Nachhaltigkeit gegen Kantha Bopha , seit 12 Jahren erhoben von "Experten", selbsternannten und bezahlten, ist demnach absurd. Absurd zur Frage der Berechtigung der Existenz von Kantha Bopha. Hoechstens noch zu verstehen als Rechtfertigungsversuch eigener Ineffizienz , Gleichgueltigkeit oder Passivitaet.
 
Fatale Argumente - aus Ignoranz oder Arroganz ?
 
Der Standard nicht dem wirtschaftlichen Umfeld, nicht der Realitaet angepasst...
 
Das Argument, dass der Standard unserer Spitaeler , der die korrekte Medizin und den medizinischen Erfolg moeglich macht, dem wirtschaftlichen Umfeld von Kambodscha nicht angepasst ist und darum falsch sei, ein Argument von "Experten" in Kambodscha und in der Schweiz, ist falsch: fatal im menschlichen Sinn, - grausam und lieblos-, katastrophal im fachlich medizinischen Sinn , im epidemiologischen Sinn (Krankheiten bleiben unerkannt, Keime und deren Resistenzen bleiben unbekannt) falsch in jedem politischen und wirtschaftlichen Sinn:
 
Politisch: Es ist das Recht jedes Kindes und jeder Familie, korrekt behandelt zu sein. Ohne Gerechtigkeit, um die ohne Kantha Bopha in Sachen Recht auf Leben hunderttausende von Familien betrogen waeren, gibt es nie Frieden.
 
Wirtschaftlich: tausende von Kleinexistenzen sind wirtschaftlich ruiniert wegen der Medizinalkosten. Die Kambodschaner tun alles, veraeussern alles, um leidenden Angehoerigen zu helfen, um ihre Kinder zu retten. Kantha Bopha ist kostenfrei und rettet so Tausende von Existenzen vor dem Ruin.Tausende von kleinen Landwirtschaftsbetrieben.
 
Praevention waere wirksamer und billiger...
 
Das Argument, dass Praevention billiger und wirksamer sei als was Kantha Bopha biete, ist unzutreffend und falsch:
Gegen Tuberkulose, dem Hautproblem in Kambodscha , gibt es keine Praevention: die Impfung BCG nuetzt nichts. Jeder inifizierte und kranke Patient muss behandelt werden. Jeder TB Herd muss neutralisiert werden, um die Ausbreitung zu stoppen. Bis zu 50% der hospitalisierten kranken Kinder leiden auch an Tuberkulose. Also ist bis zu 50% der curativen Medizin letztlich auch Praevention.
 
Die Praevention von AIDS fuer Neugeborene ist nur mit einer korrekten Maternite machbar, mit korrektem Labor, mit korrektem Behandlungsprotokoll.(Auf curativ hohem Stand). Auch in diesem Belang ist Kantha Bopha erfolgreich: 600 Geburten pro Monat in der Maternite in Angkor. Nur 4,8% der Kinder von HIV infizierten Muetter bleiben infiziert. 95% sind nachhaltig gesund.
 
Im Falle des Dengue Fiebers gibt es keine Impfung. Nur mit curativer, kontrollierter Medizin, der korrekten Schockbekaempfung, kann diesen Kindern geholfen werden.
Es sind Tausende, auch dieses Jahr erneut.
 
Zudem verfuegt Kantha Bopha ueber die beiden groessten Impfzentren im Land. Gesundheitsschulung, Hygienekenntnisse erfahren alle in der Poliklinik wartenden und alle hospitalisierten Familien. Das waren in den vergangenen 12 Jahren ueber
5 Millionen!
 
In der Poliklinik behandeln wir taeglich 3000 kranke Kinder. Nur 6 bis 7% ,die schwerkranken Kinder, hospitalisiern wir. Bei 94% verhindern wir also mit dieser ambulanten Behandlung taeglich eine teurere Hospitalisation.
 
Dieses Inserat ist von privat gesponsert. Der Aufwand, den die Stiftung fuer die Aktion Zwaenzgernoetli bezahlen musste (Ertrag bis heute 12,8 Millionen), betraegt bis heute nur 2,5% des Ertrags. Die Kosten fuer Adminitsratives, Buchhaltung, deren Kontrolle in Zuerich und vor Ort durch WaterhouseCoopers AG, die Informationen, Inserate, Dankbriefe etc.inbegriffen, betragen generell nur 5,5 % des gesamten Budgets. So hilft jeder Franken heilen, retten und vorbeugen.Wir danken Ihnen.
 
Dr. Beat Richner, PC 80 - 60 699-1

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