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Herzlich willkommen, liebe Laura

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Ab Februar 2025 ergänzt Laura unser Team in Kambodscha. Die Medizinstudentin arbeitet für zwei Monate in unserem Kinderspital in Siem Reap. Hier stellt sie sich gleich selber vor.



Laura Zoppi, 24, Lugano

 

Ich habe mich für das Medizinstudium entschieden, weil ich finde, dass dieser Beruf eine wunderbare Möglichkeit bietet, eine enge Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen, besonders in schwierigen Momenten ihres Lebens. Gleichzeitig ermöglicht die Medizin, kontinuierlich neues Wissen zu erwerben und sich weiterzuentwickeln. Zudem schätze ich die praktische Arbeit, die dieser Beruf mit sich bringt.


Besonders interessant finde ich auch, dass man den Patienten nicht nur in Bezug auf seine somatischen Beschwerden betrachtet, sondern ihn auch psychologisch und emotional unterstützt. Es ist wichtig, dass sich der Patient umfassend betreut fühlt und bei Bedarf auch Hilfe im Alltag erhält, um seine Beschwerden ganzheitlich zu bewältigen. Für mich vereint die Medizin all diese Aspekte auf eine einzigartige und erfüllende Weise.

 

Ich liebe es zu reisen, um verschiedene Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. Ich denke, dass dieses Praktikum eine grossartige Gelegenheit ist, sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene mit einer anderen Realität in Kontakt zu kommen. In der Schweiz haben wir das Privileg, ein Gesundheitssystem zu haben, das über alle erdenklichen Technologien und ein sehr hohes Budget verfügt. Es würde mich jedoch sehr interessieren zu sehen, wie Medizin in anderen Kontexten mit unterschiedlichen Ressourcen und Techniken praktiziert wird.

 

Ich freue mich sehr und kann es kaum erwarten, zwei Monate im Krankenhaus in Siem Reap zu verbringen. Besonders spannend finde ich die Möglichkeit, neue Menschen und eine völlig andere Kultur kennenzulernen. Es interessiert mich, zu sehen, wie Medizin mit einem stärkeren Fokus auf die klinische Untersuchung und möglicherweise mit weniger diagnostischen Geräten praktiziert wird. Gleichzeitig bin ich neugierig darauf, welche medizinischen Herausforderungen und Krankheitsbilder mich erwarten, die bei uns in der Schweiz eher selten vorkommen. Ein wenig Sorgen macht mir die sprachliche Barriere sowie die kulturellen Unterschiede, die die Kommunikation möglicherweise erschweren könnten.

 

Ich bin überzeugt, dass diese Erfahrung eine einmalige Gelegenheit ist, nicht nur mein medizinisches Wissen zu erweitern, sondern auch persönlich zu wachsen. Ich freue mich darauf, von den Menschen vor Ort zu lernen, mich neuen Herausforderungen zu stellen und einen kleinen Beitrag zur wichtigen Arbeit des Kinderspitals Kantha Bopha leisten zu können. Diese zwei Monate werden sicherlich unvergesslich und prägend für meinen weiteren Weg sein.


Liebe Grüsse

Laura

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